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Wenig Solospieler lesen gut, weil sie allemal nach ihrer Phantasie etwas einmischen, und nur auf sich allein, 'Selten aber auch auf andere zu sehen gewohnt sind.

Ueberhaupt finde, dass ein Frauenzimmer die Talent hat mehr mit Ausdruck spielt als eine Mannsperson. Wie scharf er in seinen Kritiken sein kann, dafür sei die folgende ein Probe- stück: Salzburg, Sie spielen beyde recht schön, haben eine erstaunliche fertigkeit 2 Violinschul'e, XII 3 ff.

Er wendet ihn im folgenden Brief auf einen Klavier- spieler wieder an. Bei Schiedermair findet sich derselbe nicht.

Der Reicha ist ein ganzer Kerl. Janitsch hat die Lollische manier. Ich bin halt kein Liebhaber von den erschreckl:- geschwindigkeiten, wo man nur kaum mit dem halben tone der Violine alles herausbringen, und so zu sagen mit dem Bogen kaum die geige berühren und fast in Lüften spielen muss.

Dann fählt ihm gar sehr viel im Cantabile, es kommen starke abstösse und allegro bossen darunter die dem zuhörer, der es versteht, völlig wehe thun.

Reicha spielt besser Cantabl : Beyde aber haben den Beckischen fehler der Zurückhaltung, wo sie das ganze Orchester mit Augenwink und ihrer Beweg- ung zurück halten, und dann erst wieder im vorigen Tempo fortgehen, am Ende spielten sie ein Duetto zusammen mit Contratempo und der erstaunlichsten Execution und Nettig- keit.

Was Leopold besonders schwer verletzt, das ist die Entheiligung der Kunst durch Charlatanerie, ihre Herabwürdigung zum Zweck der Erreichung gewöhnlicher Effecte und ihre Einbeziehung in das Gebiet des Komischen.

So wirft der Vater Wolfgang vor: Salzburg. Salzburg, 7. Es war hl: Esser der Violinist den wir in Maynz vor 18 Jahren gesehen, und dem Du sagtest', er spiele gut, mache aber zu viel, und - 47 — solle lieber geigen wie es geschrieben stehet.

Er spielt aber wenn er ernstlich spielt mit der sichersten und erstaunlichsten Execution, und hat aber auch ein schönes adagio, das wenig starke AUegrospieler haben.

Wenn er nun aber ins spassmachen kommt, dann spielt er auf der g Seite allein mit der grössten fertigkeit. Die Viola d'amour spielt er charmant, und was mich rührte und als anscheinende Kinderey frappierte, war sein Pfeifen mit dem Mund, wo er Recit: und Arie troz iedem singer mit aller Expression Schleifer, Stosser, triller x: Kurz zum verwundern pfeift, und sich selbst mit der violin pizzicato accompagniert.

Es bliebe noch nachzutragen, was Wolfgang sonst gelegentlich über Instrumente bemerkt. Da fällt nun einmal — 48 — auf.

Josef Frank erzählt in seinen Denk- würdigkeiten i : ,. Als wir einst von Instrumenten sprachen, sagte Mozart, dass er die Flöte und die Harfe verabscheue.

Dann bin ich auch, wie sie wissen, gleich stuff wenn ich immer für ein Instrument das ich nicht leiden kann schreiben soll, mithin habe ich zu zeiten um abzuwechseln was anders gemacht, als im Sinne von als da sind Ciavier duetti mit violin, und auch etwas an der Messe.

In Mannheim lernte Wolfgang einen ausge- zeichneten Flötisten kennen : Joh. Immerhin steht die Anzahl von Mozarts Konzerten für Flöte hinter denen für andere Instrumente nicht zurück, ja eines dieser Konzerte stellt sogar eine Kombination der zwei von Wolf- gang stiefmütterlich behandelten Instrumente dar, für Flöte und Harfe.

Die Anforderungen an die Flöte sind in diesem Werk nicht übermässige. Die Quelle hierfür ist Prutz: Deutsch. Für seine Abneigung gegen die Harfe haben wir in Wolfgangs Briefen keinen direkten Beweis, so wenig wie für seine Vorliebe für die Bratsche.

Tatsache ist jedenfalls, dass in seinen späteren Jahren, wo er sich an Aufführungen und Quartetten betätigte, er stets zur Bratsche griff.

Wo er sich die Virtuosität in der Behandlung dieses Instru- ments aneignete, bleibt sich hier für uns gleich, ob bei Christian Bach in London schon oder erst während seines längeren Aufenthalts in Mannheim.

Oktober , der von Augsburg aus abgeschickt ist, und einen sehr weit- läufigen Bericht über Wolfgangs Meisterschaft auf der Orgel gibt.

Reizend ist dabei sein Verfahren, wie er die Zuhörer in Spannung versetzt und sich an ihrer Verwunderung weidet: Als ich h : stein sagte ich möchte gern auf seiner orgl spiellen, denn die orgl seye meine Passion; so verwunderte er sich gross, und sagte: was, ein solcher Mann wie sie, ein solcher grosser Ciavierist will auf einem Instrument spiellen, wo keine douceur.

Die orgl ist doch in meinen äugen und ohren der könig aller instrumenten. Wir kamen auf den Chor, ich fieng zu präludiren an.

Das glaube ich, sagte er. Die Bekanntschaft Wolfgangs mit dem berühmten Augsburger Orgel-. Klavier- und Instrumentenmacher Jo- hann Anton Stein dadiert schon seit dessen siebenten Le- bensjahre.

Orgel- macher Stein führen zu lassen. Er könnte ihm sagen er wäre aus Insprugg und hätte Commission Instrumente an- zusehen hl : Stein wird dich wohl auf seiner Orgl nach den Baarfüssern führen.

Seine Orgeln, Flügel, Fortepianos und Clavikorde sind die besten, die man kennt. Stärke mit Zartheit.

Tiefsinn mit Hoheit,. Dauer mit Schönheit gepaart. Stein war selbst Organist auf der von ihm erstellten Barfüsserkirchen- orgel und somit zuständig, Wolfgang in dieser Hinsicht zu beurteilen.

Von Strassburg aus schreibt Wolfgang : Strassburg, Basler Dissert. Schubart: Ideen zu einer Aesthetik d. Tonkunst S. So schreibt er von Mann- heim aus: Da gab ich allzeit den tasten bazin.

Da stunden sie alle da, und machten gesiebter, auf die lezt nach dem ita missa est, ' Riemann's Lexikon. Ausserdem verlangt er von diesem Beruf subjektive Produktion; alle Aeusserlichkeiten verlieren bei ihm natürlich den Reiz, den sie auf Unberufene auszuüben im Stande sind.

Dem scharfen Blick Wolfgangs können natürlich Ursprung und Abstammung ungewöhnlicher Tonfolgen nicht entgehen.

In all diesen Beziehungen ist der folgende Brief besonders typisch: Dresden, Die Opfer sind die 2 Mannheimer Organisten: Mannheim, 4.

Georg Albrechtsberger , damals Wiener Hof Organist. Das erstemahl habe ich den Zweyten gehört, und das andertemahl den ersten, ich schätze aber nach meiner meynung den 2ten noch mehr als den ersten.

Denn wie ich ihn gehört habe, so fragte ich, wer ist der, welcher die orgl schlägt? Der schlägte noch miserabler, ich glaub wenn mann sie zusammen stöste, so würde noch was schlechters herauskommen, es ist zum todlachen diesen herrn zuzusehen Der zwezte ist bey der orgl wie das kind beym Dreck; man sieht ihm seine kunst schon im gesichte an.

Der erste hat doch brüllen auf. Bernardinern, in Antwerpen in der Cathetral Kirche auf der grossen Orgel. Register NB: alles zünn. Das Spiel dieses Instruments pflegte er bis an sein Ende, der — 55 — Erfolg darin verschaffte ihm oft genug die pekuniären Mittel für seinen Unterhalt, war ihm andererseits ein gefügiges Ausdrucksmittel seiner unerschöpflichen Fantasie.

Bei seinem beständigen Umgang mit Klavier und Flügel ist kaum einer berufener als er. Noch nicht völlig durchgedrungen war in der 2.

Hälfte des Jahrhunderts das Pianoforte. Die Mozarts scheinen immer im Besitze wenigstens eines Klavichordes gewesen zu sein.

Der Salzburger Kaufmann Hagenauer bekommt am Wir sehen hier auch wieder, wie eng bei Mozart die 2 Begriffe äusserlich stets miteinander ver- knüpft sind.

Da das Stein'sche Klavichord dazu berechnet war, auf der Reise bequem befördert werden zu können, so war es auch von bescheidenen Dimensionen, und der Vater sagt von ihm Salzburg, Das Klavichord spielt später noch, überhaupt während seiner Reisen, eine wichtige Rolle.

In Wien I. Das Stein'sche Klavichord wurde nicht immer mitge- schleppt, und Wolfgang pfegte sich dann, wenn es ihm — 56 — unmöglich war, ein solches Instrument leihweise zu beziehen, stets bei Freunden aufzuhalten, die im Besitz von Klavieren waren.

Während letzteres über eine verstärkte Klangfülle verfügt, hat das Klavichord den Vorzug der verschiedenar- tigsten Klangschattierungen für sich.

Von einem wunder- schönen Flügel, auf dem Wolfgang in Neapel jedenfalls auch gespielt hat, berichtet der Vater: Neapel, 19, V.

Sie zitterte, da sie vor dem Wolfg: spielen sollte, sie hat einen kostbaren flügl aus Engelland vom Tschudi ' mit 2 manual und die Register mit einem Pedall um solche mit dem fuss abzu- ziehen.

Mus Basel S. Bei Instrumentalwerken war er bereits vielerorts als entbehr- lich ausgeschieden worden. Obwohl es nun nichts als Instrumentalmusik war, so musste der Hofflügl hinüber ge- bracht werden, den Haydn spielte.

Die erste Meldung in den Mozartbriefen über die Piano- forte-praxis und -spiel findet sich gelegentlich seines Auf- enthaltes in Augsburg bei Johann Andreas Stein.

Nachdem Mozart versucht hatte, diesen incognito zu überraschen, liess er ihm nicht lange Zeit und sagte: Augsburg, Die Mutter stellt zu ihrer Verwunderung 2 Monate später fest, dass in Mannheim überall Pianoforte seien.

Den Eindruck, den Wolfgang von den Stein'schen Pianoforten bekommt, legt er in einem ausführlicheren Briefe vom III S. Ehe ich noch vom stein seiner arbeit etwas gesehen habe, waren mir die spättischen Ciavier des Flügel-bauers Späth die liebsten; nun muss ich aber den steinischen den Vorzug lassen; denn sie dämpfen noch viell besser, als die Regensburger.

Da giebt sich der hundertste nicht damit ab. Er sagt oft, wenn ich nicht selbst ein so Passio- nirter liebhaber der Musick wäre, und nicht selbst etwas weniges auf dem Ciavier könnte, so hätte ich gewis schon längst die gedult bey meiner arbeit verloren ; alleiu ich bin halt ein liebhaber vom instrumenten die den spieller nicht ansezen, und die dauerhaft sind, seine Ciavier sind auch wircklich von dauer.

Sonnenhitze, - 59 — und allen Teufel, damit er zerspringt, und dann legt er Span ein, und leimt sie hinein damit er recht starck und fest wird, er ist völlig froh wenn er springt; man ist halt hernach versichert dass ihm nichts mehr geschieht, er schneidet gar oftselbst hinein, und leimmt ihn wieder zu, und befestiget ihn recht, er hat drey solche Piano fertig.

Dieser war Orgelbauer zu Regens- burg, baute Flügel mit vielerlei Zügen, z. Was ihm dann noch vom Standpunkte des Künstlers besonders auffällt, ist die Gewissenhaftigkeit, mit der Stein arbeitet und seine Uneigennützigkeit dabei.

Auch die Mechanik der Aufhebung der Dämpfung, die in einem Kniedrücker endete, scheint Wolfgang bei den Stein'schen Pianoforten sicherer zu funk- tionieren als die der andern Firmen.

Was Stein an Register- zügen vom Cembalo herübernahm, davon sagt Wolfgang bezl. Bei Stein scheint er die Gelegenheit. Pianoforte zu spielen, gründlich ausge- nützt zU haben.

Anhang von der Hand der Mutter zu Wolfgangs Brief vom In demselben Jahre lässt er für andere ein Pianoforte bei einem Ciaviermacher in Zweybrücken bestellen, seltsam ist.

Er selbst holte sich später sein Instrument auch nicht in Augsburg. Der Brief lautet: Wien, Dann heisst es ja ausdrücklich, das Pedal war um 3 spann länger und erstaunlich schwer.

Da ist es ausgeschlossen, dass es sich um Kniepedale han- delte; wie sollen diese länger als die Höhe des Klaviers sein.

Die 3 spann länger ist jedenfalls derart aufzufassen, dass das kistenähnliche Pedal, das möglichst der Gestalt des Flügels angepasst war.

Es muss sich also um ein, nachträglich von Wolfgang zu seinem Flügel bestellten, im Gewicht vielleicht schwerer als das Pianoforte selbst, von diesem völlig unabhängigen Pedal gehandelt haben, ähnlich denen, wie man sie heutzutage zu Klavieren und Flügeln baut, das aber verloren gegangen zu sein scheint.

Was dann das Klavierspiel selbst betrifft, so lässt sich bezügl. Der folgende Brief gibt eine dieser Situationen wieder : Der h: Dechant war ganz ausser sich.

Das ist vorbey, das nuzt nichts, sagte er, das habe ich nicht geglaubt, was ich da gehört habe, sie sind ein ganzer Mann, mir hat freylich mein Prelat gesagt, dass er sein iebetag niemand so bündig und ernsthaft die orgl habe spiellen hören, endlich brachte einer eine Sonata her, die fugirt war.

Uebrigens aber, sagte ich, will ich es doch Probiren. Da hörte ich aber immer hinter meiner den Dechant. Die Art, wie Wolfgang seine Fugen improvisierte, und dann die ver- schiedensten Kunstgriffe gegen einander ausspielt, die Be- weglichkeit seiner Fantasie, die ihm die eigenartigsten Ein- fälle inspiriert, das alles bei Wolfgang mit anzusehen und zu bewundern, muss ein herrlicher Genuss gewesen sein.

Charakteristisch sind die Mittel, die Wolfgang anwendet, um die Spannung seiner Zuhörer anzufachen und zu steigern. In dem Briefe vom Er vergisst aber, dass zum vollkommenen Erzieher nicht bloss Wissen und Erfahrung gehört, worin er ja zweifelsohne den Vater über- trifft, aber auch eine gewisse Geschicklichkeit im Ueber- mitteln dieser Kenntnisse, und was durchaus wichtig ist, eine eiserne Konsequenz im Ueberwachen der Person des Schülers und des ganzen Studienplanes, ein unablässiges Aufhorchen der eigenen Person.

Und die letztere Qualität scheint Wolfgang im Vergleich zum Vater so gut wie ganz gefehlt zu haben, weshalb auch die Erfolge beider in didak- tischer Hinsicht so verschieden sind.

Die Stelle über Frl. Es wird völlig gegen dem Diskant hinauf gesessen, beleybe nicht mitten, damit man mehr gelegen- heit hat, sich zu bewegen, und grimassen zu machen.

Die äugen werden verdreht, es wird geschmuzt. Der Arm muss in alle höhe, wenn man eine Pasage macht, und wie die Pasage marckirt wird, so muss es der arm, nicht die finger, und das recht mit allem fleiss schwer und ungeschickt thun.

Grundbedingungen zum Vortrag bei — 64 — Mozart sind also natürliche, gelöste Technik, Fernhalten aller das Feingefühl verletzenden Manieren.

Von einer andern Klavierspielerin sagt er: Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man zu der eben angeführten Kritik Wolfgangs das 1.

Hauptstück des Versuchs" liest. Man spielet mit gebogenen Fingern und schlaffen Nerven. Die Steife ist aller Bewegung hinderlich, be- sonders dem Vermögen, die Hände geschwind auszudehnen und zusammen zu ziehen, welches alle Augenblicke nötig ist.

Von dem bekannten Klavierkünstler Richter, der sein Spiel bewunderte, sagt er: Wien, Auflage So rügt er an Voglers Spiel : Mannheim, Den Bass spielte er meistens anders als es stand, und bisweilen machte er eine ganz andere Harmonie und auch Melodie.

Es ist auch nicht anders möglich in der Geschwindigkeit; die Augen können es nicht sehen und die Hände nicht greifen.

Ja, was ist denn das? Die Zuhörer ich meyne diejenigen, die würdig sind, so genannt zu werden können nichts sagen, als dass sie Musik und Ciavierspielen — gesehen haben.

Sie hören, denken und — empfinden so wenig dabey — als er. Sie können sich leicht vorstellen, dass es nicht zum Ausstehen war, weil ich es nicht gerathen konnte, ihm zu sagen: Viel zu geschwind.

Uebrigens ist es auch viel leichter, eine Sache geschwind, als langsam zu spielen ; man kann in Passagen etliche Noten im Stiche lassen, ohne dass es Jemand merkt; ist es aber schön?

In diesem: das Stück im rechten Tempo, wie es seyn soll, zu spielen, alle Noten, Vor- schläge etc. Seltsam wäre allerdings bei Vogler, dass der Daumen, dessen Mitwirkung bekanntlich bis Bach beim Spiel ausgeschlossen war, hier nun geradezu bevorzugt würde.

Von Mannheim aus berichtet Wolfgang 8. Wie Wolfgang selbst hervorhebt, geht sein Interesse für die Fugengattung nicht allein auf die Anregung des Barons von Swieten zurück, sondern auch zum grossen Teil auf die verständnisvolle Teilnahme seiner Gattin: Wien, An diese Ausführungen knüpft Wolfgang eine ganz wesentliche Bemerkung, wie er sich den Vortrag der Fuge denkt, in Hinsicht "ihrer ästhetisch vollendeten Wieder- gabe.

Wenn sich Wolfgang in aufnahmefähiger Gesell- schaft wusste, dann konnte nichts den Flug seiner Fantasie hemmen.

Die auswärtigen Zeugnisse, die von Wolfgangs Meisterschaft auf dem Gebiet der Fantasie und Variations- kunst sprechen, M finden ihre Bestätigung in den Mozart- briefen.

Da ist ein Brief, Wien, In einer Akademie der Frl. In einem Konzert 'j Jahn hat sie II f gesammelt. Selbstbiographie S. Wieder in einem Wiener Konzert Da wollen wir zuerst sehen, wieweit die Quellen in Bezug auf seine praktische Betätigung auf diesem Gebiet gehen.

Er selbst schweigt sich hierüber völlig aus. Nach Jahn I. Seine physischen Anlagen, vor allem der Mangel eines klangkräftigen Organs scheinen schuld gewesen zu sein, dass man von einer eigentlichen Pflege dieses Kunstzweiges absah.

Zu einer öffentlichen Produktion wie etwa beim Violinspiel kam es wahrscheinlich gar nicht, wohl hatte Wolfgang, solange er bei Stimme war, die Ge- wohnheit, seine Gesangskompositionen sich selbst vorzu- singen.

Im Jahre Rom 2. Er singt, aber nur allzeit wenn man ihm einige worte vorlegt. Diess ist etwas, das ihn sehr verdriesst, dann er kann seine eigenen Sachen nicht singen, die er doch manchmal selbst singen möchte.

Er war im Besitze eines feinen Tenors, der bei affektierter Rede oder Gesang laut und kräftiger wurde. M Auf seinem Todesbette, am Vorabend seines Todes teilte er sich mit seinen Freunden in das Quartettsingen seines Requiems, wobei er die Altstimme sang.

Es geht ihr nichts als die Action ab, dann kann sie auf jedem Theater die Prima donna machen.

Mein, of tlie opera II p. Auffällig ist hier, dass Wolfgang nach einem halben Monate bereits die Fort- schritte in der Kunstfertigkeit dieser Sängerin als auf seinen Bemühungen basierend für sich in Anspruch nimmt.

In diesem Punkte hatte Wolfgang einen Konkurrenten in Vogler. Schubart '- teilt die Ansicht derer, die ihrerseits alle Ver- dienste Voglers Gesangsunterricht zukommen lassen wollen.

Sie singt mit ganzer und halber Stimme gleich vollkommen. Ihr Por- tamento, ihr Schweben und Tragen des Tons, ihre ausneh- mende Richtigkeit im Lesen, ihre Feinheit im Vortrag, ihr Mezzotinto, das leichte Geflügelte der Töne, ihre unver- gleichlichen Fermen und Cadenzen, auch ihren äusseren majestätischen Anstand hat sie grösstenteils diesem ihren grossen Lehrer Vogler zu danken.

In den von Jahn II. Bei Jahn I S. Das ist. Es ist alles wahr, was sie von der weberin geschrieben haben, ausgenommen eins nicht, nemlich das sie wie eine gabrielli singt; denn das wäre mir gar nicht lieb, wenn sie so sänge, wer die gabrielli gehört hat, sagt und wird sagen, dass sie nichts als eine Pasagen- und Rouladen-macherin war; und weil sie sie aber auf eine besondere art ausdrückte, ver- diente sie bewunderung, welche aber nicht länger dauerte, als bis sie das 4te mahl sang.

Denn sie konnte in die länge nicht gefallen, der Pasagen ist man bald müde; und sie hatte das unglück das sie nicht singen konnte, sie war nicht im stände eine ganze Note gehörig auszuhalten, sie hatte keine messa di voce, sie wüste nicht zu souteniren, mit einem wort sie sang mit kunst aber mit keinem verstand.

Diese aber singt zum herzen, und singt an liebsten Canta- bile. Das Cantabile vergist sie gewis nicht, denn das ist ihr natürlicher hang.

Für ihn ist es also ein rein konventioneller Zwang, dem er sich als Komponist fügt, gegen den anzu- kämpfen ihm wie etwa Gluck die nötigen Mittel und die Autorität fehlen; selbst wenn wir annehmen würden, dieser Bericht basiere auf irgend einer Tendenz, einem beabsich- tigten Ausfall gegen die Gabrielli, so ist die Stellungnahme zur Pässagenmanier sicher echt und aus dem Empfinden herausgesprochen, dass diesen Elementen nur secundäre Bedeutung zukomme und sie einer reinen Auffassung der — 73 — Kunst widerstreben.

Es ist aber nicht zu läugnen, dass die Italiener hierinne bisweilen zu weit gehen, und weder einen Unterschied der Worte, noch der Sänger machen, sondern nur mehrenteils der hergebrachten Gewohnheit, ohne Beurtheilung, nach- gehen.

Die Passagien mögen wohl Anfangs, einigen guten Sängern zu Gefallen, so häufig eingeführet worden seyn, um die Geschiklichkeit ihrer Kehle zu zeigen.

Es ist aber nachher ein Missbrauch daraus erwachsen, so dass man glaubet, eine Arie ohne Passagien sey nicht schön, oder ein Sänger singe nicht gut, oder tauge gar nichts, wenn er nicht auch gleich, wie ein Instrument ist, viele schwere Passagien zu machen wisse: ohne zu bedenken, ob der Text Passagien erlaube, oder nicht.

Irene ä una schnoffeite voce, e canta sempre um ein viertil zu tardi, ö troppo ä buon ora. Und da gehört Wolfgang zu den ganz Wenigen, bei denen auch diese Befürchtung nicht eintrat.

Eine andere Sängerin, für die sich Wolfgang enthusiasmierte, lockte ihm in einem Brief an den Vater bewundernde Worte ab, in denen er auch den Erzieher herauskehrt und seine Erfahrungen als Lehrer bestätigt findet: München, 3.

Doch glaube ich, dass es weder zu langsam noch zu geschwind seyn würde, wenn man einen langen Triller, der zum Schluss vorbereitet, so schlüge, dass der Finger in der Zeit eines Pulsschlages nicht viel mehr als vier Bewegungen machte.

An einer andern Stelle wendet sich Wolfgang scharf gegen den Unfug des zu häu- figen Vibrato. Man darf sich nicht verführen lassen, wenn auch einige der grössten und berühmtesten Sänger den Triller absonderlich auf die letztere Art schlügen.

Manche halten diesen meckernden Triller, aus Unwissenheit, wohl gar für ein besonderes Verdienst; sie wissen aber nicht, dass ein massig geschwinder und gleichschlagender Triller viel schwerer zu erlernen ist.

Die Forderungen laufen bei beiden nicht nur sehr oft parallel, auch die Ausdrücke decken sich manchmal. Von dem Pariser Chorpersonal sagt Wolfgang: Paris, 9.

Es wird ferner erfordert: dass ein guter Sänger das Falset mit der Brust- stimme so zu vereinigen wisse, damit man nicht bemerken ' Rieniann's Lexikon 8.

Eine ein- gehende Kritik über Raaff, die Wolfgang wieder in seiner ganzen Schärfe und Durchdringlichkeit zeigt, möchten wir nicht vorenthalten.

Wolfgang entschuldigt sich zuerst, dass er in früheren Stellen Raaff weniger günstig beurteilt habe, weil er ihn damals in für Raaff unglücklichen Situationen gehört habe: Paris, Von dem Erfolg dieser seiner Methoden war er so überzeugt, dass er im Falle der Aloysia Weber empfiehlt, seine Unterrichtsbriefe Wiederholtermassen zu lesen und ihren Inhalt dem Gedächtnis restlos einzuver- leiben.

Der Brief, der die häufige Benützung der Unterrichtsbriefe emp- fiehlt, lautet: Paris, Non so d'onde viene cha lei ha imparata da se stessa — non hö trovato niente ä criticare o ä correggere — lei me Thä cantata con quel gusto, con quel methodo, e con quella espressione che hö deside- rato — solamente le raccomando, e di ciö la prego cal- damente di aver la bontä di rileggere qualche volta le mie lettere, e di fare come io.

Mitten in einer Aria ist öfters schon sein ödem hin. Die Briefe an die Gattin enthalten hiervon leider zu wenig, intimere Angelegenheiten haben natürlich Vorzugsstellung.

Von einer Neuorientierung im ästhetischen Beobachten ist ja keine Rede, aber die Ausdrucksfähigkeit hätte sicher an treffenden, scharfen Termini gewonnen und Wolfgang wäre auf die Details näher eingegangen.

Wie wir aber sahen, ist das Resultat auch so durchaus zufriedenstellend. In diesem Punkte bewährt 'sich Wolfgang als der Dramatiker, der nicht nur, wie 'wir später sehen werden, ein scharfumrissenes, lebenswahres Libretto fordert, aus dem er mit sicherer Feder seine scharf charakterisierten Gestalten, seine lebendigen Szenen herausmeiselt, seine erste Forderung an den Darsteller, abgesehen von den rein gesangskünstle- rischen, erstreckt sich auf eine vollendete Mimik.

Mag die Leistung eines Sängers noch so hervorragend sein, seine schauspielerischen Leistungen aber zu wünschen übrig lassen, so merkt Wolfgang dies, wenn auch mit Widerwillen, als Manko an.

Von dem berühmten Tenoristen Raaff, dessen gesanglichen Leistungen er gerecht wird, sagt er kurz, bündig, mit einer Geste, die man sich hinzudenken muss: München, 8.

Von dem Spiel der Sängerin Kaiserin sagt er: München, 3. Dan ich dachte immer, dass sie erst das dritemahl auf den theater ist.

Da gehört was mehrers dazu, und die alt-kindische, auch aus lauter- guter Meinung und freundschaftlicher Men- schenliebe unternohmene Bemühung des alten Hasse hat die miss Devis Cecilie Davies auf ewig von der welschen Schaubühne verbannt, da sie die erste Sera ausgezischet und ihr parte der de Amicis übergeben wurde.

Nicht nur ein frauenzimmer, sondern ein schon auf dem Theater geübter Mann zittert bey seinem ersten Auftritte in einem fremden lande.

Von der Hochdramatischen Antonia Bernasconi sagt er: Wien, Dieser, da die prima Donna in ihrer ersten Aria von ihm eine action des zorns erwarten muss, machte diese zornige action so übertrieben, dass es schiene als wolte er ihr Ohrfeigen geben, und ihr die Nase mit der faust wegstossen.

Die Siga de amicis beobachtete nicht so gleich im Eyfer ihres Singens, warum das Publicum lachte, und sie war be- troffen, und wüste anfangs nicht wer ausgelacht wurde und sang den ganzen ersten Abend gut.

Der Brief strotzt von echt salzburgerischer Derbheit. Wolfgang belustigt sich darüber, dass man in Salzburg eine Primadonna suche: 7.

Es bleibt nichts anderes übrig, als sie auf das ganze Geschlecht der Kastraten zu deuten. Wenn Wolfgang auch die Vorzüge dieser Sänger einsah, die in bedeutend erhöhter Atemtechnik, verbunden mit dem Register der Knabenstimme bestanden, so musste doch die Unnatur sein Feingefühl verletzen.

Sein Auftreten gegen das Kastra- tentum ist umso verwunderlicher, als er als Komponist in dieser Zeit immer noch auf dieselben angewiesen war.

Allgemein hatte sich die Bewegung gegen diese Sänger noch nicht durchgerungen. Der Aesthetiker Heinse z. In Salzburg war in dieser Hinsicht die Zusammensetzung des Chores recht befriedigend.

Leopold zählt in dem schon öfters zitierten Bericht auf: 1 resp. Das ist auch das einzige was man im Piccini seiner neuen opera Roland ausgestellt hat, das nemlich die Chöre zu nackend und schwach seyen.

Wir haben bereits gesehen, dass Gluck in der Behandlung der Chöre wesentlich auf Wolfgang eingewirkt hat und können somit hier diesen Punkt abschliessen.

Die Empfangenden. Pflichten hat der schaffende wie der vermittelnde Künstler, Pflichten auch das rezipierende Auditorium, das seinerseits wieder den grossen Ring des gegenseitigen Gebens und Nehmens abschliesst, das z.

Ein Publikum, das kein Verständnis zeigt, ist für Wolfgangs Genius ein direkter Hemmschuh, während ein aufnahmewilliger Zuhörer seine Begeisterung aufstachelt und für seine Phantasie der stärkste Ansporn ist.

Bitter beklagt sich Wolfgang über die Aufnahmefähigkeit seiner Salzburger Landsleute, über ihr Kargen mit Beifallsbezeu- gungen und die Verständnislosigkeit, die sie dem in,, ihrer Mitte erblühten Genie entgegenbringen, auch im Falle Mozart eine Bestätigung des Bibelwortes : Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande.

Welche Befriedigung er nach solchen Ovationen empfand, davon reden seine Briefe eine beredte Sprache. Die Kundgebungen des Publikums werden so ausführlich breit, so scharf beobachtet wieder- gegeben, dass sich das Bild des kleinen Mannes mit den leuchtenden Augen unauslöschlich der Fantasie des Lesers eindrückt.

Zugleich ist diesen Berichten immer ein gewisser Ernst beigemischt, eine Forderung an die Aufnehmenden, ein kategorischer Imperativ für das Auditorium, das mit seinem Beifall die Fantasie des gebenden Schöpfers mitbe- fruchten helfen muss.

Ich kann natürlich diese Berishte nicht wiedergeben, da sie einen zu grossen Raum in seinen Briefen einnehmen. Hier nur eineStichprobe: Wien, Eine analoge Unterscheidung macht Wolfgang, hinter der vielleicht mehr steckt als man annehmen sollte.

Er berichtet an den Vater von Konzerten, die er komponiert habe: Wien, Der Zuhörer solle zugegen sein, um die Macht der Musik als Gefühlskunst auf sich eindringen zu lassen.

Mit diesem Ausspruch Wolfgangs stimmt genau, was wir im I. Kapitel von Wolfgangs Auf- fassung vom Wesen der Musik sagten. Dem Prinzipat des rein Sinnlich-Schönen droht keine Gefahr.

Seine Wirkung auf Kenner und Nichtkenner ist unbedingt. Mozart dagegen liebe es, diese Ueber- gänge wiederum melodisch zu gestalten, sodass sich zwischen Haupt- und.

Gesangsthema ein neuer Gedanke einschiebt, der, weil selbst gefühlshaltig, die Wirkung jener zu mindern geeignet scheint.

Aber Wolfgang will da sicher einen Seitenhieb auf andere Komponisten ausführen; bedeut- sam ist auch, dass er gleich nachher von seinem Plan einer Musikkritik schreibt.

Ob Mozart nicht oft gelächelt hat über eine absichtlich verdunkelte Tonsprache, dann aber auch über die Kritik, ihre oft diametral verlaufenden hermeneu- tischen Urteile, die Pedanterie eines Kommentators, der bis zu Behauptungen vordringt, die allen Zusammenhangs mit der realen Welt entbehren!

Ueber die Unwissenheit des Publikums lässt Wolfgang manche bitterböse Bemerkung fallen. Diese Beschränktheiten bringt er gern in Gegensatz zu einem verständnisvollen, interessierten Publikum: Mün- chen, 3.

Da ist einmal eine Stelle, die lautet: Paris, Die Tatsache, dass der völlige Verlust eines Sinnes sich durch quantitativ gesteigerte Empfindlichkeit eines andern oft beinahe ausgleiche, ist sicher bei weniger entwickelten Lebewesen nachweisbar.

Möglich ist bei dem hochentwickelten Gehör Wolfgangs, dass auch eine nur momentane Ausschaltung eines andern Sinnes einen, wenn auch graduell minimalen, aber doch noch für das Bewusstsein merklichen Empfindungszuwachs be- deutet hat.

Auch über den Ausdruck des durch seine Musik her- vorgebrachten Gefühls macht Wolfgang verschiedenerlei Bemerkungen. Die Aeusserung des Lustgefühls sind durch centrale nervöse Erregungen verursacht.

Nach den Erfah- rungen der Psychophysik bekunden sich Lustgefühle in der Verstärkung des Pulses und der Vertiefung des Atemholens, sowie in der Erweiterung der Blutgefässe der Organe an der Körperoberfläche und hierdurch erzeugte Vergrösserung — 88 - des Volumens der betreffenden Körperteile.

Aber die von Wolfgang aufgezeichneten Fälle sind ganz kurios; die Erscheinungen sind auch in ihrer Seltenheit ein Reflex des ebenso seltenen, künstlerischen Schauspiels, das der Anstoss dieser Sonderheiten war.

Wolfgang beschreibt also den Eindruck seines Klavierspiels in Augsburg auf seine Zuhörer folgendermassen : Das ist ein so Curioser Mensch, das wen ihm etwas recht sehr gefällt, so mus er ganz entsetzlich lachen, bey mir fieng er gar zu fluchen an.

Die Intensität der Gefühlserregbarkeit eines Kunstwerkes ist abhängig von der Reizkraft einmal der betreffenden Klangkombination und dann dem individuellen Vortrag Für seine Person und sein Künstlertum erlaubt sich Wolfgang Rückschlüsse aus der stetigen Aufmerksam- keit des Publikums bei seinem Vortrage: Wien, Da scheint er aber nicht wesentlich die Durchschnittsdauer anderer Kunst- liebender übertroffen zu haben.

Eine Stunde restloser Auf- merksamkeit scheint auch ihn ermüdet zu haben. So schreibt 'j Lipps: ürundriss der Psychophysik S.

Dann hat man vorher einen Psalm, Magnificat, Probirt, vom hiesigen vizekapellmeister, Vogler; und der hat schier eine stund gedaueret.

Möglich ist, weil der Verfasser sich unter dem Mantel der Anonymität zu decken suchte, dass die Arbeit persönliche Angriffe enthalten sollte.

Leider ist auch dieser Ausspruch für Wolfgang bezeichnend, dass er nicht seine ganze Person und sein ganzes Ansehen für ein Plrinzip aufs Spiel zu setzen wagte, und dass er nicht wie ein Gluck mit unter den Vorderen stand, wo es galt, Hindernisse zu beseitigen.

Sich selbst als Zuhörer, somit dem Publikum als solchem gesteht er die Kompetenz zu, die Kunstwerke einer kritischen Analyse zu unterziehen.

Er selbst soll sich, wie er eingesteht, wegen seiner scharfen Kritik eines besonderen Rufes erfreut haben, wogegen er seinerseits Verwahrung einlegt: Wien, Dieser forderte ihn ja auch auf, in seinen Berichten nach Hause Mitteilung zu machen ' Händeis Messias.

Der wegen dieser Vernachlässigung in derbem Dialekt gehaltene Vor- wurf wirkt wirklich komisch: Salzburg, Von diesen Vorkämpfern war Wolfgang mit einer der Ersten und Genialsten, umso trauriger musste ihn das Cliquenwesen der Italiener und die Sucht der deutschen Bühnen nach ausländischen Kräften vorkommen.

Gesaiiiiiielte Aufsätze Und wäre Wolfgang alles nach Wunsch gegangen, so hätte er die Heimat des bei canto öfters gesehen. Brief des Vaters, Salzburg, Wolfgang hatte sich vorher nämlich darauf versteift: Paris, Wolfgang suchte in München eine Anstellung in der Kapelle des Churfürsten zu erhalten und bediente sich zu diesem Zweck fremder Vermittlung.

Ueber den kläglichen Ausgang dieser Bemühungen berichtet er dem Vater Da haben wirs. Die meisten grossen herrn haben einen so entsezlichen Welschlands-Paroxismus.

Das ist! Dann in Manheim ist schon alles deutsch nur ein paar Castraten ausgenommen. Fracassini ein Violinist Dieser berichtet alle Skandale, die sich durch die Schuld der Italiener in Salzburg ereigneten, dem Sohne und seine Freude kennt keine Grenzen mehr, wie er Salzburg, 3.

Mozarts Ansichten über die Oper. Gerade in diesem Punkt, von dem wir wünschen möchten, dass Mozart uns seine Ansichten und Prinzipien ausführlich und erschöpfend dargetan hätte, — da es seine eigentliche Domäne ist, da er auf diesem Gebiet Werke geschaffen hat, die unsterblich zu sein scheinen, die in der Gunst der geniessenden Nachwelt sich dauernd heimisch gemacht haben, — fliessen die Quellen spärlich, zu spärlich bei dem Interesse, das die Musikgeschichte an seinen Aeusse- rungen verrät.

Hascht doch der Musikwissenschaftler nach jedem Wort, das er aus Mozarts Munde für seine Zwecke beweiskräftig zitieren kann.

Dabei stellt sich heraus, dass ihr epigrammatischer Charakter oft Mehrdeutigkeit zulässt. Immerhin dürfen wir uns mit dem Material zufrieden geben, das die Lektüre der Mozartbriefe zu Tage fördert.

Recht erfreulich ist die Summe von Aussprüchen, die Wolfgang bezl. Ueber seine Parteistellung in dem Streit, Dichter oder Musiker.

Wort oder Ton, herrscht kein Zweifel; sein Ausspruch hat nicht unwesentlich die Argumente der einen Ansicht bestärkt, hat den ewigen Streit um die Mittel und Grenzen der Oper und des Bühnenwerks statt beschwichtigt, nur neu entfacht.

Vnzweideutig verlangt Mozart bei der Zusammenarbeit von Dichter und Komponist für letzteren den Primat. Er konzes- siert dem Musiker das Recht, seine Meinung, sein Interesse geltend zu machen; seine Forderungen sollen, selbst wenn zum Nachteil des architektonischen Aufbaus, der logischen Entwicklung des Dramas, berücksichtigt werden.

Ueberhaupt ist es lehrreich nach diesen Stellen zu verfolgen, von welchen Prinzipien sich Wolfgang bei der Beurteilung des Textbuches leiten lässt.

Rein künstlerische Rücksichten sind es nicht, wie dies bei Gluck der Fall war. Er geht wie dieser aus der italie- nischen Schule hervor.

Das Ideal der Gluck'schen Reform hat er. Hat Mozart in Glucks Kimstlerschaft. Das wohl kaum. Wolfgang macht ja selbst auf den Vorzug eines ,.

Doch misst er ihm nicht die Bedeutung wie Gluck bei. Der Sinn dieser Bemerkungen Mozarts wird uns in seiner ganzen Bedeutung erst klar, wenn wir damit Gluck's Dedikations-Schreiben zu der Oper Alceste durchlesen; ' fast könnte man diese Brief- stellen Wolfgangs als beabsichtigte Gelegenheit ansehen, in dem Streit auch seine Ansicht zn äussern.

Die Stellen bei Gluck nach der Uebersetzung Siegmeyer's lauten : ,,Nachdem ich mich entschlossen hatte, die Oper Alceste in Musik zu setzen, machte ich mir zum Gesetz, alle Miss- bräuche zu vermeiden, die durch die Eitelkeit und falschen Begriffe der Sänger, so wie durch die allzu grosse Gefällig- keit der Komponisten in die italienische Oper eingeführt worden waren; Missbräuche, die aus den herrlichsten und schönsten Szenen die langweiligsten und lächerlichsten ge- macht haben.

Ich suchte die Musik zu ihrer wahren Be- stimmung zurückzuführen, die darinnen besteht: die Poesie zu unterstützen, und den Ausdruck der Leidenschaften so wie das Interesse der Situationen mehr zu verstärcken.

Ich habe mich daher wohl in Acht genommen, einen Sänger in einer lebhaften Stelle des Dialogs zu unterbrechen, um ihn ein langweiliges Ritornell absingen zu lassen, oder ihn in der Mitte der Erzählung bei einem günstigen Vokal aufzuhalten, sei es, um ihm entweder Gelegenheit zu geben, seine schöne Stimme in einer langen künstlichen Passage zu zeigen, oder Zeit zum ' Siegmeyer: Ueber den Ritter Gluck und seine Werke.

Sieht man sich einmal diesen Text und seine Vertonung an, dann begreift man Mozarts Begehren und bemerkt, dass Wolfgang konkreter Begriffe bedarf, um die Grundstimmung der ganzen Arie gleichsam mit kleinen Bildern zu verbrämen, hübsche Klangmalereien anzubringen, so, dass sie nicht aufdringlich wirken und deren Effekt sich dem Bewusstsein nicht aufdrängt, um auf dem Wege des Unterbewusstseins umso angenehmer und geheimnis- voller zu wirken.

Eine kleine Analyse gerade dieser Arie wäre hier am Platze. Ihr Text lautet : O wie ängstlich, o wie feurig, klopft mein liebevolles Herz.

Und des Wiedersehens Zähre lohnt der Trennung bangen Schmerz. Schon zittr' ich und wanke, schon zag' ich und schwanke, es hebt sich die schwellende Brust, Ist das ihr Lispeln, es wird mir so bange, war das ihr Seufzen, es glüht mir die Wange.

Täuscht mich die Liebe, war es ein Traum? Man verstehe mich nicht falsch, wenn ich im Folgenden allzu materialistisch vorzugehen scheine.

Ich setze voraus, dass diese anatomische Untersuchung dem Mozart, dem Meister in der Schilderung von Seelengemälden nichts an- haben kann, dass im Gegenteil seine Virtuosität in der Konzeption der Gefühlsschilderungen nur umso ersichtlicher wird.

Der Grundcharakter dieser Arie ist das Gefühl der liebenden, bangen Erwartung. Dieses näher zu illustrieren benutzt Wolfgang verschiedene Klangmalereien.

Die andern Mittel zum Zwecke der Gefühlsmalerei lasse ich unerwähnt, ich wollte nur zeigen, welche Schätze eine mikroskopische Betrachtung der Mozart'schen Kunstwerke entdecken lassen kann.

Dass ich Wolfgang nicht Unrecht tue, dass ich nur seinem Fingerzeig in der Schätzungsweise dieser Arie gefolgt bin, kann ich mit seinen eigenen Worten beglaubigen, wenn ich zitiere, was er von eben dieser Arie sagt: Wien, Dabei ändert er auch ganz willkürlich.

Einige Beispiele seien hier angeführt: München, 5. Die Texte, die Wolfgang in seinen italienischen dramatischen — — Schöpfungen vertonte, gingen z.

Die andern italienischen Libretti stammen von solchen Dichtern, die auf Metastasio fussen. Gewiss begegnete auch Mozart den Versuchen zur Gründung einer selbstständigen deuschen Oper, wovon er Zeuge — und, wie wir später sehen werden — nicht unwesentlicher Faktor war, mit einer erklärlichen Skepsis.

Die Wahl der Operntexte bot Wolfgang oft nicht ge- ringe Schwierigkeiten. Ich möchte dem entgegenhalten, was schon der Wunderknabe seiner Schwester aus Rom berichtet bezl.

Rom, Der Vater wurde auch später um seine Meinung befragt, und als er nicht mehr mitsprechen konnte, konnte bei Wolfgang in dieser Beziehung ein wesentlicher Fortschritt konstatiert werden?

Salzburg, den Genee, Heft, Febr. Nach Schiedermair Bd. Für ihn ist Metastasio, nach den modernen Bedürfnissen zurechtgemacht, immer noch vorbildlich, seine Arientexte nimmt er wieder- holtermassen zur Komposition vor.

Stets empfand Wolfgang den Mangel derjenigen Persönlichkeit, die einen Kompromiss geschlossen hätte zwischen den Grundsätzen der italienischen Schule und einer erfolgreichen, durchgreifenden Reform.

Eine Briefstelle, die hier wiedergegeben sei, zeigt, wie sehr Wolfgang dieses Manko empfand. Mit den Alten sind sicher- lich Metastasio und Zeno, besonders aber ersterer gemeint: Paris, 3.

Die en deux is Alexandre et Roxeane — der Poet aber der sie schreibt ist noch in der Campagne — die en trois ist Demofont von Metastasio übersezt, und mit Chöre und tanze vermischt, und überhaupt auf das französische theatre arangirt.

Jahn hat nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht. So schreibt er einmal dem Vater, man habe ihm zugeredet, eine ,, welsche Opera zu schreiben", Wien, I Seite ff.

Aufsätze Bd II S. Dies Prädikat wird man auch für unverdient einschätzen müssen und da, eher dem Vater bei- pflichten, der in allgemeinen, aussermusikalischen Fragen um ein bedeutendes das Bildungsniveau seines Sohnes über- trifft und der alles, nur nicht den Vorwurf verdient, er hätte in dieser Beziehung hemmend auf den Sohn einge- wirkt.

Hier in unserem Falle war ja Wolfgang deshalb so vom Texte begeistert, weil der Dichter ihm völlig zu Willen war und dessen Ausdrucksweise in ihm originelle Ideen anzuregen imstande war.

Sonst geht Mozart recht kritisch vor, und weiss stets dies und jenes auszusetzen. Ueber den Text einer Ode, die er komponieren wollte, wobei er aber über Skizzen nicht hinaus kam, macht erfolgende Bemerkung: Wien, Reaizeitung S.

Die Poesie ist nicht werth einer solchen Musick. Paris, Auch die Frage wird von Wolfgang verschiedentlich angeschnitten, welche Sprache sich zur Vertonung am besten eigne.

Die Antwort hierauf kann man auch ohne die Briefe auf einen kurzen Einblick in seine Praxis hin geben: es ist die italienische.

An folgender Stelle hält er deutsche, französische und stillschweigend die italienische Sprache gegen- einander und kommt zu folgendem Ergebnis : Paris, 9.

Die im Text nachfolgende Stelle über den französischen Gesang dürfen wir auch nicht übersehen, sie kommentiert Wolfgangs Ver- dammungsspruch, indem er sagt:.

Bedeutend vor- sichtiger drückt sich Gluck in dem oben schon erwähnten Briefe an den Redakteur des Mercure de France aus.

Ihre Sprache die französische die sich dazu so leicht eignet und auch noch andere Vorteile gewährt, kann mich in dieser Beziehung nicht verleiten, dass ich als ein Deutscher glaube mir nicht erlauben zu dürfen, so viel Mühe ich auch auf die Erlernung der italienischen und französischen Sprache verwendet habe, über die feinen Nuancen, die der einen Sprache vor der andern den Vorzug geben, absprechen zu dürfen und ich bin der Meinung, dass sich alle Fremden eines Urteils darüber enthalten sollten, aber so viel glaube ich.

Es bestehen hier auch sicherlich Zusammenhänge zwi- schen Rousseau, dem Gegner der national - französischen Schule, dem Vertreter des italienischen Bekenntnisses in Frankreich und Mozart, dem Deutsch-Italiener.

Wie er von der Be- rechtigung einer deutschen Nationaloper spricht, motiviert er u. Auch hier stellt er sich, ' Nach Goldschmidt : Aesthetik S.

Bei der Text- suche richtet Wolfgang stets sein Augenmerk auf eine schon durch das Wort ermöglichte Gelegenheit, bei Behandlung seiner Typen freie Hand zu bekommen.

Er untersucht auf diesen Punkt hin die Textbücher noch eher als auf ihre logische dramatische Entwicklung hin.

Ja, er stellt in die- ser Beziehung weitläufige Forderungen, indem er sich seine Figuren vom Dichter gleichsam ausbittet. Auch die Einzelcharaktere in ihrem Gesamt-verhältnis und -Wirkung wägt er sorgsam ab und beschränkt sich hierin nicht blos auf einen vom Dichter ausgearbeiteten Hauptplan, sondern traut sich für seine Person zu, diese Anordnung seiner Oper von vornherein zu bestimmen.

So schreibt er dem Vater nach Salzburg Wien, 7. Ich dächte, wenn nicht Varesco wegen der Münchner opera Idomeneo noch böse ist — so könnte er mir ein Neues buch auf 7 Personnen schreiben.

Seine Eingriffe in die Weiterent- wicklung der Handlung zu Gunsten einer Arie, die er auf Wunsch eines der Mitspielenden einflicht, gehen oft über das Mass des Zulässigen hinaus.

Das sprechendste Beispiel ist der Brief, in dem er vom Textdichter eine neue Intrigue benötigt, um ein Quartett in eine günstige Umrahmung zu stellen.

Es sei für diesen Punkt nur ein Beispiel angeführt, das Mozarts Druck auf die Textdichter illustriert.

Die oper hatte mit einem Monologue angefangen, und da bat ich H. Stephani eine kleine ariette daraus zu machen — und dass anstatt nach dem liedchen des osmin die zwey zusammen schwätzen, ein Duo daraus würde.

Fischer zugedacht, welcher eine gewis fortrefliche Bass-stimme hat ohngeacht der Erzbischof zu mir gesagt, er singe zu tief für einen Bassisten, und ich ihm aber be- theuert er würde mit nächsten höher singen , so muss man so einen Mann Nutzen, besonders da er das hiesige Publi- kum ganz für sich hat.

Dieser hat also im Ersten Ackt eine aria bekommen, und wird auch im 2ten noch eine haben. Stephani ganz an- gegeben ; — und die hauptsache der Musik davon war schon fertig, ehe Stephani ein wort davon wüste.

Das beweist, dass er auch Recht hat. Und zwar haben wir im folgenden Brief einen Beweis dafür, dass ihm die Oper denn nicht nur Gelegenheit bieten soll, seine Arien und Ensembles anzubringen, dass er vielmehr auch gerne opfert, wenn ihm die Dramatik des Stückes bedroht zu sein scheint.

München, Einige Sätze Wolfgangs über die Opernkomposition, die sich den einzelnen Stichwörtern nicht unterordnen lassen, wollen wir hier kurz anführen.

Der eine wichtige lautet : Darauf ist Wolfgang stets stolz, alles nachahmen, sich jedem Fortschritt — man denke an den galanten Stil, an die Glucksche Reform, an seine Tätigkeit als Instrumentalkomponist — anschliessen zu können.

Freilich dürfte man nach diesen Worten auch er- warten, dass er die Kraft zum Bahnbrecher in sich fühle, zu Experimenten auf den verschiedenen Kompositionsge- bieten.

Aber was müssen wir Wolfgang nicht alles danken, dass er mit der Wucht seiner Persönlichkeit für die ihm von seinem Milieu dargereichten Formen eingetreten und sie zu ewigen, klassischen gestempelt hat.

Auf eine interessante Neuheit kommt Mozart in der. Wie wir sehen, tut sich Wolfgang auf die Zuziehung dieses Effekts nicht wenig zu gute.

Die eben zitierte Briefstelle beweist vielmehr, dass Wolfgang das türkische Lager aufsuchte und dass er dort manches kopierte, so, dass es zugleich eine höhere, künstlerische Bedeutung erhielt, dürfen wir annehmen, ohne dem Genie Wolfgangs zu nahe zu treten.

Auch Wolfgangs Bemerkungen über das Ballett wollen wir hier eingliedern. Simon : Die Orchesterbehandlung in Mozarts Opern.

Jahrgang, Heft 1 S. Sammelbände der J. Er kehrt hier nicht den Italiener heraus, der der Reform Noverres den Rücken wandte.

Wolf- gang scheint wirklich die Noverreschen Ideen sich ange- eignet zu haben. Noverre selbst hat Wolfgang nicht für berufen gefunden, ihn mit seiner Musik erfolgreich zu un- terstützen.

Dass der junge Mozart grosses Gefallen an den Evolutionen des Ballettkorps und den Sololeistungen der Tänzer fand, beweisen die verschiedenen Stellen, in denen er seine Ein- drücke beschreibt: 7.

Ein anderes Chor ist von Hirten und Hirtinnen, so wieder andere Personen sind. In der letzten Scene sind Alle beysammen.

Hier sind die Solotänzer nicht mit eingerechnet usw. Die verschiedenen biographischen Notizen, die Noverre betreffen und deren die Mozartbriefe mehrere enthalten, können wir hier übergehen.

Nicht übersehen dürfen wir in Wolfgangs Briefen, dass er aus purer Freundschaft die Musik zur Pantomime Noverres geschrieben hat. Die auf Noverres Ballett bezüglichen Stellen bei Wolfgang lauten : Juli in Paris aufgeführt wurde, war von Wolfgangs Anteil an der Musik nichts erwähnt.

Noverre und sein Tanzdrama sind mit der Geschichte der Programmusik aufs allerengste verwachsen. Hätte nicht die Konvention Wolfgang zu diesem Höflichkeitsakt angetrieben, dann wäre die heitere Pantomime wohl nicht zu Stande gekommen.

Wäre Noverre seinerseits davon über- zeugt gewesen, in Wolfgang das Ideal seines Komponisten gefunden zu haben, an den er dermassen hohe Ansprüche stellen konnte, dann hätte er ihm seine ganze Pantomime, nicht nur Stücke daraus, zur Komposition angeboten.

Damit stehen wir am Schlüsse dessen, was Wolfgang Nennens- wertes über die Oper im Allgemeinen und ihre Nebenge- biete gesagt hat.

Wenden wir uns nun den einzelnen Formen der Oper selbst zu. Da kommt als erste die Ouvertüre in Betracht. Der Bemerkungen sind hier wenige.

An Hand dieser lässt sich verfolgen, wie sehr sich Wolfgang von den Zeitströmungen beeinflussen lies, wie sein gesunder Verstand sich den als besser erkannten willig anbequemte.

Tatsächlich ist das Allegro- ein selbständiges Vor- spiel im D-dur, hängt keineswegs mit dem folgenden An- dante grazioso G-dur , das ausdrücklich Scena prima, parte prima überschrieben ist, zusammen.

Die Idomeneo-Ouvertüre ist plötzlich einsätzig mit Gluckscher Form. Es beweist dies allein schon, dass er eine im Gluckschen Sinne vorbereitende, den Inhalt des Dramas "verdichtende Ouvertüre im Auge hatte: München, August Den Reiz der von Mozart betonten Modulationen haben wir früher bereits be- tont.

Glücklicher, als hier Wolfgang die Stimmung zur Oper vorbereitet hat, kann dies kaum der Fall sein. Die ver- schiedenen Situationen werden so glücklich gestreift, dass von einer eigentlichen Vorwegnahme keine Rede sein kann.

En fait, on peut dire que, jusqu'ä Idomenee. Foix: Mozart Vol. Der Sciiematismus hatte hier solche Blüten getrieben, dass die Arien ihrem Charakter nach in bestimmte Spezies eingeteilt wurden.

Für den Sänger schwieriger wurde es, wenn der 1. Teil der Arie wiederholt wurde und es dann seine Auf- gabe war.

Einen Brief Wolfgangs besitzen wir, in dem er ausführlich seine Auf- fassung von dem Verhältnis zwischen Sänger und Komponist gibt, und der einen anschaulichen Blick in die Werkstatt des Komponisten gestattet.

Ob dem organischen Aufbau der Arie kein Abbruch geschieht, wenn nachher beliebig daran herumgeflickt werden kann, darf man freilich bezweifeln.

Der recht breit angelegte Brief lautet: Mannheim, Der Spielraum, der den Sängern in den Arien gelassen wurde, war sehr gross.

Ein Beispiel haben wir, wo in verhältnismässig später Zeit noch Wolfgang als Gesanglehrer der Aloysia Weber dieser zu Uebungszwecken eine Arie mit Phrasierungszeichen versieht und eigene Kadenzen hin- ' Köchel: Clironologisch-theniaüsches Verzeichnis sänitliciier Ton.

Amade Mozarts S. Das ist so ein exercitium für die Weberin. Eben dieser Sängerin empfiehlt er das Studium seiner Arie: K. Es ist dies die einzige Stelle, in der Wolfgang von seinem Vorgehen abgeht, indem er, statt den Eindruck seiner Arbeiten im Lichte fremden Lobes schimmern zu lassen, diesmal sie selbst taxiert: Paris, Doch gilt, was für Mozarts Jugend, nicht auch für seine reife Künstlerzeit.

Nur sehr allmählich brach sich der Gedanke Bahn, dass Musik aber auch nicht nur äusseren Handlungen folgen könne, sondern auch, was viel wichtiger, Gefühlen sich anzupassen vermöge, die einander zeitlich sich ablösten, mit andern Worten; dass sie einen psychischen — — Prozess wiederzugeben im stände sind.

Der folgende Brief ist hierfür ein schöner Beweis. Dass Wolfgang in den Arien für Raaff nicht alles dem Interesse des Sängers opferte, sondern einen Ausgleich zwischen dessen Wünschen und seinen eigenen Absichten herzustellen suchte und herzustellen verstand, dürfen wir glauben.

Der betreffende Brief lautet: München. Aus Paris, dem Wirkungsbereich der Gluckschen Reform, zu der als äusserst wesentlich eine Neubehandlung des Rezitativs trat, sandte Wolfgang einen Brief an den Vater, aus dem sich eine Beeinflussung in der Rezitativbehandlung von selten des dortigen Kreises herauslesen lässt.

Dominus labra mea. Denn man liebt izt die Rezitativ hier. Dass die Stärke der französischen Oper, die Rezitativbe- handlung auf Wolfgang nicht wirkungslos blieb, dürfen wir von ihm, der alle Meister seiner Kunst nachahmend zu übertreffen suchte, voraussetzen.

Ein Unterschied besteht immerhin zwischen Gluck und Wolfgang. Der erstere, indem er vor allem Wert auf die Dramatik legt, wendet dem Wort, dem Gesang sein Hauptinteresse zu, während Wolfgang die verschiedenen Situationen benutzt, um die im Wort enthal- tenen Vorwürfe mit instrumentalen Mitteln zu schildern.

Sieht man sich den den Instrumenten zugeteilten Anteil am obligaten Rezitativ an, dann kann man die kleinen wunder- schönen Bilder mit ihren lebhaften Rhythmen, geistreichen Modulationen und melodiösen Zwischensätzen nicht satt bekommen.

Die betreffende Stelle bei Wolfgang lautet : Mün- chen, Im Winter wurde Wolfgang mit der Gattung des Melodramas vertraut.

Begeistert gibt er dem Vater Die Begründung zu dieser Massnahme gibt Wolfgang selbt : 3. Idomeneo, Arbace Etc : wie kann dieser gleich wieder da seyn?

Bemerkungen über den ersten Versuch einer selbst- ständigen deutschen Oper durch Schütz und Keiser finden wir in Mozarts Briefen nicht.

Wohl lernte er das Unter- nehmen der Mannheimer Schule bei seinem 2. Schwer empfunden wurde allgemein die Abhängigkeit der deutschen Musik von der italienischen Vorherrschaft.

Diese wurde von Hiller neu bearbeitet und dadurch der Ausgangspunkt des deutschen Singspiels. Müller mit der Niobe vorangegangen waren, mit mehr Erfolg in der Alceste eine neue, deutsche Operndichtung zu schaffen.

Es gibt da wohl eine Sonderregelung bezüglich des Liquids:. Hier wird angegeben, dass es wohl in meinem Fall kein Problem wäre, da ich ja nicht vorhabe die Liquids an Dritte zu verkaufen.

In anderen Quellen habe ich auch oft von einem "3-Monate-Vorrat" gelesen den man maximal an Liquid mitbringen darf. Wüsste nicht, dass das auch für Nikotin gelten soll.

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